Kinderlieder umgedichtet #2

Heute wurden tanzende Wanzen ersetzt.

Auf der Mauer, auf der Lauer,
sitzt ein kleiner [Babyname].
Auf der Mauer, auf der Lauer,
sitzt ein kleiner [Babyname].
Sieh dir mal den [Babyname] an,
wie der [Babyname] [Verb mit n* Buchstaben] kann.
Auf der Mauer auf der Lauer,
sitzt ein kleiner [Babyname]

Wer das Lied nicht kennt:
Die Strophen werden wiederholt, wobei sowohl beim Babynamen, als auch beim Verb pro Strophe ein Buchstabe von hinten nach vorne weggelassen wird.

* n = Menge der Buchstaben im Babynamen

Selbstgemacht: Fummelbrett

Selbstgemacht: Fummelbrett

Viel zu lange ist es her, seitdem wir für unseren jüngsten was gebastelt haben. Aber das ändert sich heute, denn wir haben ein Fummelbrett gestaltet.

Auf Pinterest bin ich auf viel zu viel Kram gestoßen, den ich unheimlich gerne machen würde, dazu gehören die „Busy Boards“ für Babys und Kleinkinder. Also hab ich mir Anfang der Woche meinen Mann geschnappt, bin mit ihm in den Baumarkt gefahren und habe geshoppt. Verdammt, ich liebe Baumarktshoppen.

Wir sind leicht eskaliert, glaube ich
Wir sind leicht eskaliert, glaube ich

Es fing alles ganz klein an. Ein Brett und Farbe für selbiges. Und dann dies, und dann das, und jenes, und vielleicht könnte man ja…. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich ganz froh drüber bin, dass mein Mann mit mir direkt zu Anfang eine Grenze von 5€ pro Stück festgelegt hat, sonst wäre das noch übler geworden.

Fummelbrett: die Entstehung

Zuhause angekommen wurde erst einmal das Brett mit Sabberlack (oder Spielzeuglack) lackiert und trocknen gelassen. Glücklicherweise haben zwei Schichten Lack gereicht, für mehr haben wir nicht genug Lack gekauft.

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Als wir alles zusammen vor uns ausgebreitet sahen, wurde uns klar, dass wir niemals alles, was wir gekauft hatten, auf dieses Brett passen würde. Also hieß es aussortieren.

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Und dann hieß es schrauben.

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Ein bisschen arrangieren. Und dann weiter schrauben.

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Besonders stolz bin ich darauf, dass wir es geschafft haben den Klobürstenkopf zu befestigen, dafür mussten wir echt einfallsreich sein.

Aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach echt klasse geworden:

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Auch das Kind hat es bereits spielend eingeweiht. Mit allem kommt er noch nicht zurecht, aber kann sich definitiv dafür begeistern.

Ein paar Inspirationen, die ich für das Brett hatte, sind hier zu finden: 17 Coole und einfache Fummelbretter für Babys (englisch)

Genug Ideen (und Material) für ein zweites Brett haben wir definitiv, da werden wir also nochmal kreativ werden können, wenn er ein bisschen älter ist.

 …

Gedanken zum Weihnachten feiern

Seit ich denken kann, ist Weihnachten eines meiner liebsten Feste im Jahr. Weihnachten bedeutet(e) für mich das Zusammensein mit meiner Familie, gemeinsam unglaublich leckeres Essen essen, Zeit verbringen und natürlich, am allerwichtigsten: Geschenke bekommen. Außerdem bedeutete Weihnachten in Bayern meistens: Schnee. Ich liebe Schnee.

Umso mehr freue mich, dass ich jetzt ein Kind habe, dem ich dieses Fest ebenfalls nahe bringen kann. Und schlitter gleichzeitig in einen Konflikt hinein, der mir bestimmt in Zukunft noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten wird. Ich bin getauft, aber nicht gläubig, dennoch kam Weihnachten immer das Christkind zu uns. Das erste mal wirklich etwas vom Weihnachtsmann mitbekommen habe ich vielleicht mit 10. Vielleicht als ich jünger oder älter war, ich bin mir da nicht sicher. Aber ich fand ihn doof. Schon immer.

Christkind gegen Weihnachtsmann – irgendwas is ja immer

Heutzutage gibt es anscheinend nichts anderes mehr als den Weihnachtsmann, den ich doch nur als eine Erweiterung des von mir bekannten Nikolauses empfinde. Und wenn ich ihn schon irgendwie dämlich finde, wie kann ich ihn denn dann meinem Kind wirklich nahe bringen?

Allerdings hat auch das Christkind einen so unglaublich kitschig-christlichen Touch, dass mir beim nachdenken darüber schon schlecht werden könnte. Zugleich feiern wir ja Weihnachten eben wegen dieses gläubigen Ansatzes, und zumindest diesen will ich ihm nahe bringen können. Wohl eher als „Märchen“, dass man sich zu dieser Zeit erzählt, als als „Geschichte aus der Bibel, von der Leute glauben, dass sie wahr sind“, aber besser als gar nichts.

Und dann ist da noch mein Mann, der seinerseits mit dem Weihnachtsmann groß geworden ist und dessen Mutter mich gar nicht verstehen kann, wenn ich gegen selbigen schieße. Andererseits gibt es dazu so unheimlich niedliche Bräuche, die ich gerne in irgendeinem Sinne bei uns einführen würde.

Man sieht, Weihnachten wird bei uns in der Familie noch ein bisschen für Diskussionen führen, und ich bin froh, dass wir diese nicht dieses, sondern erst nächstes bis übernächstes Jahr geklärt haben müssen.

„Das Christkind bringt den braven Kindern die Geschenke. Und weil es so viele Kinder auf der Welt gibt, dass das Christkind das gar nicht alleine schaffen kann, bekommt es in vielen Haushalten Hilfe vom Nikolaus. Die beiden haben viele kleine Helferlein. Die verstecken sich im Monat davor in den Wohnungen und erstatten Bericht…“

Mit ein bisschen Glück bekommen wir eine gute Mischung hin.…