Ohjemineohjemine

Nach wie vor kann ich es nicht fassen, wie schnell die Zeit verfliegt. Und vor allem, wie groß mein kleiner großer Junge inzwischen ist. Wie groß und wie weit und wie unglaublich cool. Dennoch haben wir jetzt ein Thema vor uns, dass mir wahrscheinlich mehr Angst macht, als ihm selbst. Zumal er ja noch gar nichts damit anfangen kann, egal wie viel ich davon rede.

Morgen gehen wir in die Kita

Jawohl! Richtig gelesen. Der erste Tag der Kitaeingewöhnung steht an. Und während mein Schnabeltierchen sich immer freut, wenn ich das erzähle, wird mir mit jeder Stunde immer mulmiger im Bauch. Ich hab sogar heute Nacht davon geträumt, ihn da hin zu bringen. Und dabei ist das doch eigentlich nichts!

Gerade in den ersten Tagen Kitaeingewöhnung bin ich doch dabei. Und so wie ich mein Kind kenne, wird es ihn total freuen. Andere Kinder (Okay, erst einmal daneben stehen und schauen wird Standard), viel Spielzeug, viel Toben, viel Chaos machen.

Und ich als Mama werde daneben sitzen, zu sehen wie das Kind sich freut. Sich einlebt. Und irgendwann gehen dürfen. Mein Kind ein paar Stunden alleine lassen. Wie so viele andere Eltern vor mir. Und ganz viele nach mir ebenso. Die haben bestimmt auch ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Und eine Umgebung, die sagt „Ach, das ist doch gar nicht so schlimm.“

Natürlich ist das gar nicht so schlimm. Theoretisch weiß ich das. Sagt das aber mal meinem Bauch. Mein Bauch hat in den letzten zwei Jahren das Kind nur sehr selten aus den Augen gelassen. Und wenn, dann eben an die Omas. Für ein paar Stunden. Einmal. Einen Tag lang. Für meinen Bauch ist das was anderes.

Ich weiß, dass wir das schaffen werden. Ein komisches Gefühl bleibt trotzdem. Also nur noch eine Nacht schlafen.

Augen zu und durch!…