Lieblingsding #1: Kinderwagenspielzeug

Okay, ganz zu Anfang muss ich zugeben, dass diese Kategorie mehr oder minder vom Blog vonguteneltern abgeschaut ist. Da mir die aber dort so gut gefällt dachte ich, ich könnte ja hier meine eigenen Lieblingsdinge zeigen. Vor allem eben jene, die Bezug zum Schnabeltier haben.
Alles aus zweiter Hand bekommen – unser Kinderwagenspielzeug

Lieblingsding #1: Kinderwagenspielzeug

 

Der Vorteil davon, nah an einer Großstadt zu wohnen, ist das unheimlich gute Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Da man damit beinahe überall hin kommt, braucht man kein Auto. Der Nachteil am kein Auto haben: man muss überall hin laufen. Die Stationen für S-Bahn und Bus sind nicht weit entfernt von unserer Haustür, beim Weg zum Kinderarzt (oder zur Krabbelgruppe) hilft das allerdings auch nicht weiter. Da muss man dann halt etwas weiter laufen.
Für mich kein Problem, Bewegung kann ich eh immer gut gebrauchen, aber ich kann schon verstehen, wenn das Kind nach einer Weile quengelig wird. In einer Wanne liegend, mit einem Dach über dem Kopf und nur die Mama sehend – das ist schon nicht unbedingt spannend. Vor allem, wenn man Mama eh immer sieht. Das Schnabeltier war von Geburt an sehr interessiert an dem Bisschen an Umgebung, das er wahrnehmen konnte. Ab dem Moment, in dem er nicht mehr im Kinderwagen eingeschlafen ist, kaum dass er drinnen lag, brauchte er also was zum gucken.

 

Wir haben inzwischen insgesamt drei Spielzeuge, die wir am Kinderwagen befestigen können, damit er etwas zum spielen hat. Zwei davon haben wir quasi ständig dabei, das dritte ist am Maxi Cosi befestigt. Ja, manchmal fahren wir dann doch irgendwo im Auto mit (bisher allerdings an einer Hand abzählbar, wenn man Hin- und Rückreise zusammen nimmt.)

 

 

Activity-Würfel

Den gibts bei Rossmann zu kaufen, wir haben ihn allerdings gebraucht übernommen. Er hat eine kleine Klingel im Inneren, die leise und diskret vor sich hin scheppert, wenn man ihn bewegt. Außerdem ein paar Greifspielzeuge und einen Babyspiegel. Gemacht ist er aus Plüschtierstoff, ist also recht weich. Befestigt wird er durch den offenen Gummiring, den man am Sonnendach des Kinderwagens über den Rahmen drückt.
Ich benutze ihn gerne, wenn das andere Spielzeug zu laut und zu viel ist. Er kann ihn festhalten, ein bisschen hin und her ziehen, hat was zu hören und zum greifen. Für den Spiegel interessiert er sich meistens gar nicht, nur wenn ich mal seine Aufmerksamkeit darauf richte, wird ein kurzer Blick rein geworfen.



Hochvibrierdrache

Ich hab ihn hier bei Amazon gefunden, da ich ihn allerdings auch gebraucht bekommen habe, kann ich gar nicht sagen, wo er ursprünglich her kam. Aber es ist genau dieser Drache. Als Drachenfan finde ich ihn total niedlich, aber ich verstehe, dass das Schnabeltier nur zeitweise Interesse an ihm zeigt. Er macht keine Geräusche, wenn man dagegen haut, sondern ist auf den ersten Blick einfach nur da. Interessanter wird er jetzt langsam, wenn das Greifen Kontrollierter wird, und man nebenher noch richtig zupacken und kräftig dran ziehen kann.
Denn der Drache kann von seiner Position aus ein wenig nach unten gezogen werden und mit dem loslassen vibriert er direkt wieder in Ursprungsposition zurück. Da kann selbst die Mama ganz viel Spaß damit haben, wenn sie sich das Tier zu sich an den Kinderwagenschieber hängt. Für das Kind bisher mal so, mal so. Deswegen hängt er jetzt am Tragegriff des Maxi Cosi und wird da gerne begrabbelt.
Wenn das Schnabeltier ihn dann mal in den Händen hält, gibt es sowieso wichtigere Dinge, als ziehen und loslassen – die Flügel rascheln ein bisschen und der Drachenschwanz kann dann in den Mund genommen und gegessen werden.
Befestigt wird er übrigens mit der Klemme am Rahmen des Sonnenschutzes, oder im Maxi Cosi-Fall eben am Griff.

 

 

Holzkinderwagenkette

Festmachklammer
Mein Liebling (Holz!) und auch gleichzeitig der des Kindes. Meine Cousine hat sie mir geschenkt, nachdem ihre Kinder zu alt dafür geworden sind, gerade in dem Zeitraum, in dem das Schnabeltier alt genug war, im Wagen nicht direkt einzuschlafen und begonnen hat zu greifen.
Die Kette wird quer über das Kind gespannt und mit Klemmen am Stoff des Sonnendaches befestigt. Der Ring in der Mitte und die beiden Käfer an den Seiten sind dann in unmittelbarer Reichweite des Kindes. Am Anfang konnte er nur grob danach hauen – was durch die Glöckchen an den drei Figuren auch direkt mit Geräuschen belohnt wird. Der Ring macht sich toll zum Greifen, und inzwischen sind die Marienkäfer auch nicht mehr sicher vor den Babyhänden.
Die Farbe geht langsam flöten
Die Kette kann ganz schön was ab – da wird wie wild dran rum gehauen, gezogen, in den Mund gesteckt, angeknurrt und gemampft was das Zeug häft. Jedes Mal, wenn er wie wild drauf los geht, wundere ich mich, wie die das aushält. Aber sie tut es – und das, wo er inzwischen das zweite oder dritte Kind ist, das damit spielt. Alleinigen Abzug gibt es dafür, dass sich die Farbe an den Marienkäferstreifen so langsam löst.
Manchmal schläft er dann mit dem Ring in der Hand ein und döst glücklich vor sich hin, manchmal allerdings ist ihm das ganze Geklimper vor seinem Gesicht zu viel, sodass ich die Kette abnehme und durch den oben genannten Würfel ersetze.

 

Und selbst? Habt ihr Lieblingsspielzeug für den Kinderwagen? Oder habt ihr zu den von mir erwähnten Sachen noch etwas anzumerken? Ich bin gespannt.…

Eltern lernen … was?!

Eltern sein ist nichts was von jetzt auf gleich passiert.

Halt doch, ist es schon. Im einem Moment liegt man (meistens) noch mit Wehen rum, und man bekommt erklärt, dass man jetzt bitte noch einmal kräftig pressen soll, und im nächsten ist man ein Elternteil mit etwas Warmen, Glitschigem, Lebendem im Arm. Ein überwältigender Moment!

 

Dennoch bin ich der Meinung, dass Eltern sein ein schleichender Prozess ist, der idealerweise irgendwann rund um die Empfängnis herum beginnt. Wahrscheinlich wird er nie abgeschlossen sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass selbst meine Mutter jetzt noch lernt, Elternteil (ich nenne es liebevoll “Elter”) zu sein. Inzwischen ist es eben nicht mehr “Elter eines frischgeborenen Kindes/dritten Kindes/Teenagers/jungen Erwachsenen” (das alles dennoch mal eben so nebenbei), sondern eben Elter eines Kindes mit eigenem Kind. Oma sein.

 

Oh yeah – noch ein Elternblog, wer braucht das schon?

Leider habe ich den Zeitpunkt des Elter lernen von Beginn an verpasst zu verbloggen, da ich lange mit mir gerungen habe, ob ich nun darüber schreiben will oder nicht. Ich habe mich jetzt doch (offensichtlich) dazu entschlossen dies zu tun. Wen das stört, der darf das hier gerne ignorieren und irgendwo anders weiterlesen.

Wen es interessiert, wie eine 24 jährige und ihr Mann mit dem gemeinsamen Kind und den beiden Katzen zurecht kommen, der darf gerne bleiben, lesen, kommentieren. Ich werde (hoffentlich) zu verschiedensten Familienthemen schreiben. Lieblingsspielzeug, Verhaltensweisen, Gedanken zu dies und das, Erinnerungen an die, wie es so schön genannt wird, “Kugelzeit”, die Geburt. Wenn ich dazu komme, werden hier vielleicht Zeichnungen auftauchen, oder Fotos der Katzen und der Wohnung. Doch da das Internet nie vergisst wird unser Sohn nur in Worten präsentiert, nicht in Fotos. Und vielleicht bekomme ich ja auch meinen Mann dazu, seine Sicht der Dinge in eigenen Worten zu präsentieren 🙂

Keine Fotos vom Schnabeltier - aber Zeichnungen!
Keine Fotos vom Schnabeltier – aber Zeichnungen!

Willkommen in der Familie

Ich – Mamaelter – Krüml

24 Jahre jung, in Bayern geboren, in Mainz das Abitur gemacht, in Berlin Fachinformatiker für Systemintegration gelernt. Nach der Ausbildung geheiratet und zwei Monate drauf mit dem Schnabeltier schwanger geworden, unserem Wunschkind. Ich bin Serienschauer, Tierliebhaber, LoL-Spieler, Musikhörer, Geschichtenschreiber (inzwischen leider weniger werdend), Geschichtenleser und Kinder- und Katzenkletterplatz

 

Mein Mann – Papaelter – Meckermannfrau-Mann

4 Jahre älter als ich (rechnet selbst :P), gebürtiger Brandenburger, der glücklich ist, nicht so weit von seinen Eltern weg zu wohnen wie ich und trotzdem ein wenig Distanz aufgebaut hat. Ebenfalls gelernter Fachinformatiker für Systemintegration, hat sich irgendwann nach der Ausbildung allerdings vom Betrieb abnabeln können und arbeitet jetzt woanders. Gamer, Krümlliebhaber, Serienschauer, Mangaleser, Grammar-Nazi,  Die Ärzte-Hörer, liebevoller Ehemann/Vater mit lustigen Haaren und Bart

 

Das Schnabeltier – Sohn

24 Jahre jünger als ich – im März geboren, im Moment, in dem ich das hier schreibe 20 Wochen alt. Der einzige Gebürtige Berliner dieser Familie.Wird ein lustiges Dialektemischmasch (Brandenburger vs. Hochdeutsch sprechender Bayerin) sprechen. Lebt immer noch bei seinen Eltern und macht in die Hosen.

 

Lux

Katze mit Leib und Seele. Aus dem Berliner Tierheim geholt, bevor das jemand Anderes machen konnte. Verkuschelt, immerhungrig, Lady

 

Gwen

Katze Nummer zwei und Schwester von Lux. Ein bisschen dunkler, schüchterner und vertrottelter, ansonsten trifft das oben Geschriebene auch hier vollkommen zu.

 

Disclaimer

Alles, was ich hier schreibe, betrifft mich und meine Familie. Ich werde ganz sicher nicht behaupten, die Weisheit für mich gepachtet zu haben. Was für uns funktioniert, kann für Andere wiederrum der letzte Rotz sein. Dies ist ein persönlicher Blog der ein kleines Abbild eines von vielen verschiedenen Familienleben sein kann.

Ich habe das kleine, glückliche Ehe-Leben gewählt, Andere machen was anderes. Das ist so vollkommen okay.

 

So, ich habe dann fertig.