Jetzt aber echt

Okay, ich gebe zu, der letzte Blogeintrag war für den bereits eingeweihten Personenkreis ein bisschen triggernd aufgebaut. Seit Montag dieser Woche ist es jetzt aber soweit und ENDLICH habe ich einmal die Energie länger als fünf Minuten am PC zu sitzen. Also kann ich auch endlich einen Eintrag dazu schreiben.

Neben der Schwangerschaft meiner Schwägerin gibt es nämlich noch andere Neuigkeiten aus unserem Familienleben zu berichten. Und wer könnte das besser, als das Schnabeltier selbst?

Zugegeben, „bin“ ist noch nicht das richtige Wort. Aber für ein 19 Monate altes Kind, kann er doch erstaunlich gut schreiben, oder? 😉

Also gut ja, lasst es hiermit Blogoffiziell sein: Ich bin wieder schwanger. Noch ganz am Anfang zwar, aber das kleine Alien in meinem Bauch macht mich jetzt schon total fertig. Beim Schnabeltier war ich schon viel krank geschrieben wegen Übelkeit. Jetzt habe ich noch Elternzeit, dafür aber eben einen kleinen Menschen zuhause, der bespaßt werden muss und will. Irgendwie bestehen meine Tage gerade aus eklig fühlen, auf dem Sofa liegen und versuchen das Kind irgendwie zu bespaßen. Ich sag mal so: Lustig ist etwas anderes.

Dennoch freue ich mich unheimlich darüber, noch einmal ein kleines Menschlein bekommen zu dürfen. Ein bisschen Angst habe ich schon davor, auf einmal zwei Chaosnasen (also vier mit Katzen und fünf, wenn man meinen Mann hinzu zieht) in der Wohnung zu haben. Aber es wird spannend und neu und aufregend und…anstrengend. Dieses mal wird es ein Sommerkindchen. Mal sehen, was für ein Tierchen es dieses mal wird.

Vor allem aber: Es wird jede Menge Sachen zum verbloggen geben. Also, ich wünsche euch viel Spaß und werde mir jetzt die Decke über den Kopf ziehen und ein bisschen leiden.…

Verwandschaft für das Schnabeltier

Verwandschaft für das Schnabeltier

Ich mag meine Familie. Wirklich. Wir sind ein großer, verrückter Haufen, der allen Anschein nach weniger Probleme miteinander hat, als manch Andere. Zumindest, wenn man dem Internet so glaubt. Ich hab sie alle unglaublich lieb und freue mich immer, wenn wieder mal ein Treffen ansteht. Normalerweise ist das immer zu Weihnachten der Fall, aber diesmal wird sich das alles wohl ein bisschen verschieben.

Allerdings hat sich meine Familie dieses Jahr auch vergrößert. Sogar beinahe in meinem direktem Umfeld. Will sagen: Mein großer Bruder hat geheiratet. Im Gegensatz zu meinem Mann und mir sehr klein und unaufgeregt, aber es wurde ein Ehevertrag unterschrieben, viel Kuchen gegessen und einen Tag lang miteinander geredet.

Ich freue mich unheimlich für ihn. Die Frau, die er sich da ausgesucht hat, ist eine echt Tolle. Ich freue mich, sie als „zweite Schwester“ bei uns in der Familie verbuchen zu können. Zumal die beiden Glücklich miteinander sind, was will man also mehr?

Nachwuchs!

Achso. Ja. Da war noch etwas. Einen Monat davor hatte ich durch eine Erwähnung ihrerseits bereits etwas erraten. Offiziell gemacht wurde es allerdings zur Hochzeit: Sie ist schwanger. Ein kleines Cousinchen (männlich, weiblich….man weiß es nicht) für das Schnabeltier wird kommen. Es wird dann wohl etwa 26 Monate jünger sein als unser Schnabeltierchen und läuft aktuell meines Wissens nach unter dem Projektnamen „Wallaby“. Es scheint wohl ein kleines Treterchen zu sein.

Ich werde Tante! Als letzte in meinem Familienkreis quasi. Und ich freu mich unglaublich. Ein bisschen schade finde ich es, dass die Familie so weit weg ist, und ich vom Wallaby nur aus der Entfernung hören werde. Aber andererseits geht es denen mit dem Schnabeltier ja nicht anders. Dazu nur: Krüml, selbst schuld, wenn du so weit weg ziehen musst.…

Nächtliches Aufstehen zwischendurch

Einleitung – Hauptteil – Schluss

Inzwischen schläft das Schnabeltier in seinem eigenem Bett und wenn er Nachts/morgens wach wird, kommt einer von uns Eltern zu ihm ins Zimmer. Wenn möglich, versuchen wir ihn dort wieder zum schlafen zu bringen. Alternativ holen wir ihn einfach zu uns rüber ins Bett.

Und so kam es, dass ich neulich Nachts…oder eher frühmorgens wach wurde, weil ich meinte, aus dem Kinderzimmer ein Geräusch gehört zu haben. Und tatsächlich. „Papa? Papa!“, machte es da. Und bevor ich mich bewegen konnte, um ihn einsammeln zu gehen, hörte ich das charakteristische Taptatptaptap von kleinen Kinderfüßen auf Laminat. Und schon kletterte das kleine Lebewesen zu ins ins Bett, kuschelte sich an mich und war auch wieder eingeschlafen.

Das sind die Momente, in denen ich weiß, warum ich Mama geworden bin.…