Gedanken zum Weihnachten feiern

Seit ich denken kann, ist Weihnachten eines meiner liebsten Feste im Jahr. Weihnachten bedeutet(e) für mich das Zusammensein mit meiner Familie, gemeinsam unglaublich leckeres Essen essen, Zeit verbringen und natürlich, am allerwichtigsten: Geschenke bekommen. Außerdem bedeutete Weihnachten in Bayern meistens: Schnee. Ich liebe Schnee.

Umso mehr freue mich, dass ich jetzt ein Kind habe, dem ich dieses Fest ebenfalls nahe bringen kann. Und schlitter gleichzeitig in einen Konflikt hinein, der mir bestimmt in Zukunft noch einiges an Kopfzerbrechen bereiten wird. Ich bin getauft, aber nicht gläubig, dennoch kam Weihnachten immer das Christkind zu uns. Das erste mal wirklich etwas vom Weihnachtsmann mitbekommen habe ich vielleicht mit 10. Vielleicht als ich jünger oder älter war, ich bin mir da nicht sicher. Aber ich fand ihn doof. Schon immer.

Christkind gegen Weihnachtsmann – irgendwas is ja immer

Heutzutage gibt es anscheinend nichts anderes mehr als den Weihnachtsmann, den ich doch nur als eine Erweiterung des von mir bekannten Nikolauses empfinde. Und wenn ich ihn schon irgendwie dämlich finde, wie kann ich ihn denn dann meinem Kind wirklich nahe bringen?

Allerdings hat auch das Christkind einen so unglaublich kitschig-christlichen Touch, dass mir beim nachdenken darüber schon schlecht werden könnte. Zugleich feiern wir ja Weihnachten eben wegen dieses gläubigen Ansatzes, und zumindest diesen will ich ihm nahe bringen können. Wohl eher als „Märchen“, dass man sich zu dieser Zeit erzählt, als als „Geschichte aus der Bibel, von der Leute glauben, dass sie wahr sind“, aber besser als gar nichts.

Und dann ist da noch mein Mann, der seinerseits mit dem Weihnachtsmann groß geworden ist und dessen Mutter mich gar nicht verstehen kann, wenn ich gegen selbigen schieße. Andererseits gibt es dazu so unheimlich niedliche Bräuche, die ich gerne in irgendeinem Sinne bei uns einführen würde.

Man sieht, Weihnachten wird bei uns in der Familie noch ein bisschen für Diskussionen führen, und ich bin froh, dass wir diese nicht dieses, sondern erst nächstes bis übernächstes Jahr geklärt haben müssen.

„Das Christkind bringt den braven Kindern die Geschenke. Und weil es so viele Kinder auf der Welt gibt, dass das Christkind das gar nicht alleine schaffen kann, bekommt es in vielen Haushalten Hilfe vom Nikolaus. Die beiden haben viele kleine Helferlein. Die verstecken sich im Monat davor in den Wohnungen und erstatten Bericht…“

Mit ein bisschen Glück bekommen wir eine gute Mischung hin.

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