Selbstgemacht: Apfelpfannkuchen

Selbstgemacht: Apfelpfannkuchen

In der Zeit, in der ich durch die Essensseiten im Internet gezogen bin, bin ich bestimmt hunderte male über eine Sache gestolpert: Bananenpfannkuchen. Wenig Zutaten, die „man immer im Haus“ hat, ein schnell zusammengeschmissener Teig und überhaupt: viel gesünder als normale Pfannkuchen. Und Low Carb. Und Glutenfrei. Und Milchfrei. Und…sowieso alles, womit man den gängigen Internethipster bekommen kann. Will sagen: ich bin so oft über diese Zusammensetzung gestolpert, dass ich es gar nicht zählen kann. Und mein Mann, der eher nicht der Familienkoch ist, hat die für sich auch schon zusammengeworfen und war glücklich.

Naja, alles schön und gut. Da gibt es nur ein Problem für mich: Ich kann Bananen nicht ausstehen. Ihbäh und Pfui! Damit bekommt man mich überall rausgeekelt. Ich gebe zu, dass das das (hihi) Kinderfüttern manchmal echt schwer macht. In dem Moment, in dem es seine „nane“ verlangt, der Mann nicht greifbar ist, und man sich an diesem schleimigen Zeug abmühen muss. Und das Kind dann auch noch beschließt, seine Bananenfinger an dir abzuschmieren…BWÄÄÄH.

Und wenn man dann irgendwie was schnelles zum Mittagessen zusammenwerfen möchte, nicht viel zu Essen da hat und irgendwie Mann, Kind und sich selbst beglücken will, dann muss man als Mutter doch sowieso immer kreativ sein. Also war da nicht nur die Erinnerung an das Pfannkuchenrezept in meinem Kopf, sondern eben auch der Wunsch, etwas eigenes draus zu machen. Außerdem hatten wir heute gar keine Bananen zu Hause. Aber Äpfel waren da, die unbedingt weg mussten. Also habe ich einfach selbst ein bisschen gezaubert.

Tada: Apfelpfannkuchen!

Man braucht:

2 Äpfel
4 Eier
ca 50g Haferflocken
Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Äpfel schälen und grob zerkleinern. Dabei auch das Kerngehäuse entfernen. Eier und Äpfel in ein hohes Rührgefäß geben. Mit einem Pürierstab klein machen und zusammen mischen. Nach und nach die Haferflocken dazu geben. Dabei habe ich vor allem drauf geachtet, dass ich in etwa eine pfannkuchenteigartige Konsistenz zusammen bekommen habe – also noch relativ flüssig.
Öl in einer Pfanne erhitzen. Ich habe den Teig in einem Messbecher gemacht, wodurch ich ihn einfach in die Pfanne gießen. Am besten machen sich viele kleine Teigfladen in der Pfanne. Große Pfannkuchen machen sich schwer umzudrehen. Auf beiden Seiten ein paar Minuten ausbacken – fertig!

Der Teig im Rührgefäß
Drei Pfannkuchen in einer Pfanne!
Unattraktive Bilder schießen? Kann ich!

Und hats geschmeckt?

Ganz offensichtlich! Ein bisschen haben sie an Omletts erinnert, die eine leichte Apfelnote mit drinnen haten. Durch das rühren mit dem Pürierstab ist unglaublich viel Luft in den Teig gegekommen, was sie sehr fluffig gemacht hat. Wir haben dann selbst noch ein bisschen Honig, Nutella, Ernduss- oder Mandelmus drauf geschmiert. Je nach individuellem Geschmack natürlich. Die Menge hat für uns drei…gereicht. Mein Mann wollte danach unbedingt noch etwas essen, hat aber brav durchgehalten, bis wir mit dem Einkauf durch waren.

Wenn ihr das mal ausprobiert, sagt mal bescheid. Ich bin doch neugierig.

 

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